Stadtmarketing Allgemein
Problemstellung - Ausgangslage
Deutsche Städte und Gemeinden stehen seit den 1990er Jahren einer Reihe von neuartigen Herausforderungen gegenüber. Diese lassen sich stichwortartig umreißen, mit Schlagwörtern wie:
- Globalisierung
- Nationale und internationale Standortkonkurrenz
- Wachsende Konkurrenz für den innerstädtischen Einzelhandel durch
Gewerbeansiedlungen auf der „grünen Wiese“
- Leerstehende Ladenlokale (insbesondere in der Innenstadt)
- Unzureichendes Parkplatzangebot für PKW-Nutzer
- Sub- und Desurbanisationsprozesse
- Defizitäre öffentliche Haushalte
Darüber hinaus müssen sie sich den verstärkten alltagspolitischen Zielkonflikten zwischen der Förderung städtischer Lebensqualität für die Bewohner auf der einen und ihrer Attraktivität als Wirtschaftsstandort auf der anderen Seite stellen.
Immer mehr Städte und Gemeinden entscheiden sich in dieser interkommunalen Wettbewerbssituation dafür, ihre Marketingansätze mit der Einführung eines Stadtmarketings zu erweitern. Durch diesen Schritt möchte man Lösungen für Probleme bzw. Antworten auf Fragen wie die Folgenden erhalten:
- Wie kann der spezielle Standort verbessert werden?
- Wie kann man die Kaufkraft erhalten?
- Wie sind Kaufkraftabflüsse zu verhindern bzw. zu mindern?
- Wie lassen sich öffentliche und private Aufgaben besser in Einklang bringen?
- Wie lassen sich Zufriedenheit und Identifikation steigern?
Die Stadt Eckernförde hat erkannt, dass auch sie sich für diesen Weg entscheiden sollte, um neue Impulse für die Stadtentwicklung zu erzeugen.